Kompakte, programmierbare induktive Wegaufnehmer

Der analoge Messwert des induktiven Wegaufnehmers wird mit einem integriertem16-Bit A/D-Wandler digitalisiert und in einem Mikrocontroller verarbeitet. Während des Fertigungsprozesses der Wegaufnehmer wird die Kennlinie des Spulensystems auf der Messmaschine erfasst und im integrierten EEPROM gespeichert. Mit diesen Korrekturdaten werden Genauigkeiten der Ausgangssignale bis 0,1 % vom Messbereich erreicht. Die digitale Information wird mit einem 16bit D/A-Wandler in normierte Ausgangssignale 0(4) – 20 mA oder 0 – 5(10) V umgeformt. Die Wegaufnehmer können mit einer Betriebsspannung zwischen 9 und 32 VDC versorgt werden.

Der an die Versorgungsspannung angeschlossene Wegaufnehmer durch Verbinden der Anschlüsse ANF bzw. END mit +UB für mindestens 2 Sekunden programmiert. Eine erfolgreiche Programmierung wird durch kurzzeitigen Wechsel des Ausgangssignals auf Mittelstellung (1 Sekunde) signalisiert.
Werden die Anschlüsse ANF und END gemeinsam mit UB verbunden, wird die Werkseinstellung wieder hergestellt.
Mit dieser Technik sind unterschiedliche Messwege mit nur einem Wegaufnehmer darzustellen.
Ein Wegaufnehmer mit nominal 15 mm Messweg, entsprechend 0 – 20 mA Ausgangssignal, kann Messwege von minimal 3 mm bis maximal 16 mm in ein 0 – 20 mA Signal umsetzen.

Die Wegaufnehmer haben ein quadratisches nur 25 mm x 25 mm kleines oder ein rundes M30 Gehäuse in Schutzart IP66 und sind in verschiedenen mechanischen Varianten lieferbar. Das Spulensystem und die Elektronik werden mit einer Kunststoffvergussmasse gefüllt. Diese Bauweise ermöglicht Einsätze bei Schockbelastungen bis 250 g SRS (20 – 2000 Hz) und Vibrationsbelastungen bis 20 g rms (50 g Spitze).